Kriegs-Kultur
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Beschreibung
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Kriegs-Kultur – Warum wir kämpfen: Die tiefen Wurzeln bewaffneter Konflikte von Martin van Creveld, aus dem Englischen übersetzt von Andreas Model untersucht Krieg als dauerhaftes Element menschlicher Gesellschaften und stellt dessen kulturelle, psychologische und historische Dimensionen in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt ist die These, dass Krieg trotz technischer und zivilisatorischer Entwicklungen in seinem grundlegenden Wesen konstant bleibt.
Van Creveld beschreibt Krieg nicht ausschließlich als politisches Instrument, sondern als Ausdruck grundlegender menschlicher Verhaltensmuster. Daraus ergibt sich eine Analyse, die anthropologische Konstanten wie Aggression, Gruppendynamik und Konfliktverhalten als treibende Kräfte betrachtet und deren Auswirkungen auf historische und moderne Kriegsformen nachzeichnet.
Im weiteren Verlauf werden die kulturellen Ausprägungen des Krieges beleuchtet – darunter Rituale, Symbole, Uniformen, Ehrenkodices sowie deren Darstellung in Kunst, Literatur und historischen Darstellungen. Auch mögliche zukünftige Entwicklungen von Krieg und Frieden werden in den Blick genommen und in den größeren Zusammenhang menschlicher Konfliktgeschichte eingeordnet.
Highlights
- Analyse des Krieges als konstantes menschliches Verhaltensmuster
- Verbindung von Anthropologie, Geschichte und Militärtheorie
- Betrachtung kultureller Formen wie Rituale, Symbole und Ehrenkodices
- Einordnung von Krieg in Kunst, Literatur und historische Erinnerung
- Diskussion möglicher Entwicklungen von Krieg und Frieden
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